
Der Sommer zeigt sich langsam von seiner besten Seite und mit ihm wächst die Lust auf gute Gespräche, frische Inspirationen und ein Feierabendgetränk unter freiem Himmel.
Genau dafür treffen wir uns am 4. Juni 2026 um 20 Uhr im C.Rockefeller Center auf der Rudolf-Leonhard-Straße 54 (Eingang über Hofeinfahrt Nr.58). Ein Ort wie gemacht für ein entspanntes Hinterhofgespräch bei Sonnenuntergang. Zwischen alternativem Kunstraum, Ateliercharme und ein bisschen Hinterhofmagie erwartet uns die Ausstellung „Das Gemurmel“ von den Lina Backer und Mia Fahrländer.
Wir freuen uns auf den Künstler und Gemälderestaurator André Schulze, der alten Gemälden ein zweites Leben schenkt — Originalgemälde, Antiquitäten und Flohmarktfunde werden durch André aufgearbeitet, neu interpretiert und durch Pixelgrafik, Grafitti und klassischer Malerei zu zeitgenössischer Pop Art Kunst transformiert.
Außerdem sprechen die HfBK-Studentinnen und Künstlerinnen Mia Fahrländer und Lina Backer über ihre gemeinsame Ausstellung „Das Gemurmel“, in der sich fragile Begegnungen, Landschaften und leise Zwischentöne begegnen.
Kommt vorbei, bringt Friends mit — wir freuen uns auf euch!
Referent:innen
Andrésucht keine neuen Leinwände — ihn interessieren die vergessenen, beschädigten und ausrangierten Gemälde, die auf Flohmärkten oder bei Antiquitätenhändler:innen irgendwann aus der Zeit gefallen sind. Als Künstler und Gemälderestaurator restauriert er diese Werke zunächst sorgfältig, bevor er sie mit seiner eigenen Bildsprache erweitert, weiterdenkt und der Öffentlichkeit wieder zugänglich macht.
So entstehen Arbeiten, die Vergangenheit und Gegenwart ziemlich kontrovers zusammenbringen. André versteht seine Kunst nicht als Zerstörung, sondern als Weiterführung — als zweites Leben für Bilder, die sonst vielleicht im Keller gelandet wären. Seine Werke bewegen sich zwischen Respekt, Irritation und einem ironischen Augenzwinkern.
In ihrer gemeinsamen Ausstellung „Das Gemurmel“ schaffen Mia Fahrländer und Lina Backer einen Raum für das, was uns leise umgibt — und trotzdem lange nachhallt.
Lina Backer arbeitet mit Zeichnung, Text, Malerei, Fotografie und Objekten und beschäftigt sich mit Fragen von Verortung, Veränderung und und sachten Verschiebungen von Bedeutung.
Mia Fahrländer nähert sich in ihren bildhauerischen und malerischen Arbeiten Themen der Fürsorge, Nähe und Abhängigkeit. Hände tauchen auf, Körper begegnen sich, fragile Momente werden festgehalten.
Zusammen entsteht ein Raum für alles Subtile, das am Ende doch trägt.