Ausstellung

Elom 20ce (Togo), Musquiqui Chihying (Taiwan) & Gregor Kasper (DE) – THE CURRENCY LAB 23.Jan 26 – 31.Jan 26 // Forplay Society Kochi Biennale

23.01.2026 - 31.01.2026

THE CURRENCY LAB – tɛknoʊmædʒɪkɛs 三 – Multichannel-Videoinstallation – Eröffnung 23. Januar 26 – 18 Uhr

Elom 20ce (Togo), Musquiqui Chihying (Taiwan) & Gregor Kasper (DE)
23.Jan 26 – 31.Jan 26

THE CURRENCY
Im Rahmen ihrer transkontinentalen, multidisziplinären, kollektiven Praxis untersuchen Elom 20ce (Togo),
Musquiqui Chihying (Taiwan) und Gregor Kasper (Deutschland) die Möglichkeiten, Währungen, kapitalistische Logik, Ausbeutung und Machtstrukturen zu hinterfragen, um die Beziehungen zwischen Menschen und ihre Interaktionen mit der nicht-menschlichen Welt neu zu beleuchten.

tɛknoʊmædʒɪkɛs

Die Präsentation bei Forplay Society konzentriert sich auf tɛknoʊmædʒɪkɛs – einen fiktiven Begriff in
phonetischer Transkription, der die beiden Bereiche Technologie und Magie auf vielschichtige Weise miteinander verbindet.
Er schafft einen Rahmen, eine Arbeitsmethode und einen interdisziplinären Raum, der Verbindungen
zwischen Technologie und Kosmologie erforscht.


tɛknoʊmædʒɪkɛs versteht sich als polyphones Orchester, das aus einem Meer von Harmonien und
Dissonanzen besteht und verschiedene Frequenzen, Schwingungen, Klänge und Rhythmen aufnimmt, um eine symphonische Assemblage zu schaffen. Im Mittelpunkt steht die filmische Trilogie tɛknoʊmædʒɪkɛs aus der Sensing-Reihe von THE CURRENCY.

Es ist eine fließende, vielstimmige Reise mit drei Stationen am Golf von Guinea: Agbogbloshie – die raue, weltweit größte Recyclinghalde für Elektronikschrott in Accra, Ghana; Ladipo – ein dichter Markt für Gebrauchtwagen-Teile in Lagos, Nigeria; und Kailend – eine idyllische ökologische Farm und alternative Grassroots-Schule am Fuß des höchsten Berges Togos, Agou.
An diesen besonderen Orten untersucht tɛknoʊmædʒɪkɛs die Verbindungen zwischen verschiedenen technologischen und spirituellen Sphären und hinterfragt die Werte des Lebens jenseits der wirtschaftlichen Logik des globalen Kapitalismus. Dabei folgt es verschiedenen Zyklen von Leben und Tod, permanenten Prozessen des Recyclings und der Wiedergeburt und erforscht verschiedene Frequenzen, Rhythmen und Stimmen aus der sichtbaren und unsichtbaren Welt.

Die Ausstellung wird unterstützt durch das C.Rockefeller Center, Netzwerk Medien Kunst und das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (Institut für Auslandsbeziehungen)